Nach Cyberangriff bereitet sich Berlin auf Datenveröffentlichung vor

1.9.2026

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Verwaltungsnetz bekräftigte die Hackergruppe Rhysida ihre Forderung von 30 Bitcoin – rund zwei Millionen Euro – und bietet die mutmaßlich erbeuteten Daten im Darknet zur Versteigerung an. Der Berliner Senat hat die Erpressungsversuche bestätigt und bereitet sich darauf vor, dass die Daten nach Ablauf der Auktion am Freitag an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht werden könnten. Rhysida gibt an, rund 5,7 Terabyte an Daten erbeutet zu haben. Der Umfang und konkrete Inhalte wurden bisher nicht unabhängig verifiziert. Sollten sich die Angaben bestätigen, könnten E-Mails, personenbezogene Daten, Zugangsdaten, interne Dokumente und möglicherweise Bankinformationen von Beschäftigten der Berliner Verwaltung veröffentlicht werden. Der Senat arbeitet nach eigenen Angaben daran, betroffene Mitarbeiter*innen​ zu informieren und Hilfsangebote zu prüfen. Berlin hält zugleich an seiner Linie fest, kein Lösegeld zu zahlen.

Quelle: Der Tagesspiegel, Berlin