Linksjugend feindete Berliner Polizei an
27.9.2026
Die Linksjugend, die offizielle Jugendorganisation der Berliner Linken, hat die Berliner Polizei nach einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht als "kriminellen Clan" bezeichnet. Hintergrund war ein Polizeieinsatz bei einer Demonstration am 25. September, bei dem nach Polizeiangaben 16 Personen vorübergehend festgenommen und elf Strafanzeigen aufgenommen wurden. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands) forderte eine Entschuldigung, auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) kritisierte die Aussage scharf. Am 20. September wurde die Berliner Linke bei der Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft und sondiert derzeit mit SPD und Grünen über eine Regierungsbildung. Die Linksjugend erklärte zudem, die Jugendlichen würden einen Politikwechsel gegen das "Weiterverwalten der Aufrüstung und Polizeigewalt mit SPD und Grünen" wählen. Parallel wird in den Medien die Vergangenheit der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp thematisiert: Sie war nach Angaben der Partei mehrere Jahre passives Mitglied der Roten Hilfe und trat 2025 aus. Der Berliner Verfassungsschutz stuft diese Organisation als linksextremistisch ein.