Gemeinsame Energiepolitik: Slowakei und weitere Visegrád-Staaten vertiefen Zusammenarbeit
26.10.2026
Die Parlamentsausschüsse der Visegrád-Staaten (Slowakei, Tschechien, Polen und Ungarn) haben bei einem Treffen in Bratislava am 26. Oktober eine engere Zusammenarbeit im Bereich Energiepolitik vereinbart. Insbesondere bei Versorgungssicherheit, Emissionshandelssystemen (ETS) und der Abstimmung gemeinsamer Positionen gegenüber der Europäischen Union (EU). Parallel dazu treibt die Slowakei ihre Bemühungen zur Diversifizierung der Energieversorgung voran. Wirtschaftsministerin Denisa Saková (Hlas-SD – Stimme-Sozialdemokratie) brachte im Rahmen der Eröffnung der Energiekonferenz Energofórum am 22. Oktober erneut eine Pipelineverbindung zwischen der slowakischen Raffinerie und der österreichischen Raffinerie Schwechat ins Spiel. Zudem setzt sie sich für eine EU-Mitfinanzierung von Öl-Infrastrukturprojekten und zusätzlichen Speicherkapazitäten ein. Ziel ist es, die Energieversorgung langfristig widerstandsfähiger und unabhängiger zu gestalten.